Behringer UMC202HD: 2×2-Interface mit zwei MIDAS-Vorverstärkern und 192 kHz

Kurz gesagt: Das UMC202HD ist ein 2×2-Audio-Interface mit zwei Kombi-Eingängen für Mikrofon, Line oder Instrument. Es wandelt mit bis zu 24 Bit und 192 kHz und hat ein robustes Metallgehäuse. Für Podcasts zu zweit, Gesang mit Gitarre und Homestudio-Einsteiger geeignet.

Behringer U-PHORIA UMC202HD Audiophiles 2x2, 24-Bit/192 kHz USB-Audio-Interface mit Midas-Mikrofonvorverstärkern
Behringer U-PHORIA UMC202HD Audiophiles 2x2, 24-Bit/192 kHz USB-Audio-Interface mit Midas-Mikrofonvorverstärkern
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Preis inkl. MwSt., zuletzt aktualisiert am 05.11.2026 um 20:02 Uhr. Preise und Verfügbarkeit können sich ändern; maßgeblich ist der Preis bei Amazon zum Zeitpunkt des Kaufs.

Steckbrief

MerkmalAngabe
HerstellerBehringer
Eingänge2 × XLR/Klinke-Kombi (Mikrofon/Line/Instrument), mit Pad
Ausgänge2 × symmetrische Klinke (TRS), 1 × Kopfhörer
Auflösung24 Bit / 44,1–192 kHz
Dynamikumfang110 dB (A-bewertet)
Phantomspeisung48 V, schaltbar
AnschlussUSB 2.0 (Typ B), Bus-Powered
Gewichtca. 540 g

Was ist das Behringer UMC202HD?

Das UMC202HD ist das nächstgrößere Modell nach dem Behringer UMC22 und eines der beliebtesten Einsteiger-Interfaces mit zwei Eingängen. Behringer bewirbt es mit MIDAS-Vorverstärkern und hochauflösenden Wandlern bis 192 kHz.

Ein Audio-Interface ist eine externe Soundkarte, die Mikrofone und Instrumente in Studioqualität an den Computer bringt. Mit zwei Eingängen kannst du zwei Signale gleichzeitig aufnehmen – das ist der wichtigste Unterschied zu den kleinen Solo-Modellen. Viele Amazon-Kunden haben das UMC202HD bewertet.

Ausstattung und Technik

Beide Eingänge sind Kombibuchsen, die XLR-Mikrofone und Klinkenstecker aufnehmen. Pro Kanal lässt sich zwischen Mikrofon, Line und Instrument umschalten, ein Pad-Schalter senkt sehr laute Signale ab. Die 48-Volt-Phantomspeisung ist schaltbar.

Die wichtigsten Daten laut Herstellerangaben:

MerkmalWert
Vorverstärker2 × MIDAS-Design
Frequenzgang Eingang10 Hz – 50 kHz
Wandler24 Bit, 44,1 bis 192 kHz
Dynamikumfang110 dB (A-bewertet)
Line-Ausgänge2 × 6,35-mm-Klinke (TRS)
Kopfhörer1 × 6,35-mm-Stereoklinke mit eigenem Regler
Stromaufnahmemax. 2,5 W über USB

Das Metallgehäuse gilt als robust, an der Seite gibt es eine Kensington-Öffnung zur Diebstahlsicherung. Das Interface misst etwa 17 × 12,4 × 4,6 Zentimeter und wiegt rund 540 Gramm.

Der Pad-Schalter ist hilfreich, wenn du sehr laute Quellen aufnimmst, etwa einen Gitarrenverstärker vor dem Mikrofon oder ein Keyboard mit kräftigem Line-Pegel. Er senkt das Signal vor dem Vorverstärker ab und verhindert so Verzerrungen. Für Sprache und Gesang brauchst du ihn in der Regel nicht. Die Umschaltung zwischen Line und Instrument solltest du dagegen bei jeder Gitarre beachten: Nur in der Instrumentenstellung arbeitet der Eingang hochohmig.

Direct Monitoring und Latenz

Wenn du dich beim Einsingen über den Computer hörst, entsteht eine kleine Verzögerung – die Latenz. Das UMC202HD hat deshalb Direct Monitoring: Ein Schalter legt das Eingangssignal direkt auf Kopfhörer und Ausgänge, ohne Umweg über den Rechner. Damit hörst du dich verzögerungsfrei.

Zusätzlich gibt es eine Monitor-Mix-Funktion, mit der du zwischen Eingangssignal und Computer-Wiedergabe überblendest. Behringer nennt das A/B-Quellenwahl im DJ-Stil. In der Praxis stellst du damit ein, wie laut du dich selbst gegenüber dem Playback hörst.

Software und Alltag

Am Mac arbeitet das UMC202HD ohne Treiber, unter Windows lädt man laut Herstellerangaben einen Treiber von der Behringer-Website. Die Verbindung erfolgt über USB 2.0 mit einer Buchse vom Typ B – für Rechner mit USB-C brauchst du ein passendes Kabel oder einen Adapter. Strom kommt über USB.

Dazu gibt es kostenlose Aufnahme- und Podcast-Software sowie 150 herunterladbare Instrumente und Effekte. Das Interface ist mit gängigen Programmen wie Pro Tools, Ableton Live und Cubase kompatibel. Behringer gewährt drei Jahre Garantie.

Typisches Setup: zwei Mikrofone für einen Podcast zu zweit, etwa dynamische Modelle wie das RØDE PodMic, oder Gesangsmikrofon plus Gitarre. Studiomonitore schließt du symmetrisch an die TRS-Ausgänge an.

Ein Grundprinzip gilt für jedes Interface: Stell die Eingangsverstärkung so ein, dass deine lautesten Passagen deutlich unter der Übersteuerungsgrenze bleiben. Bei 24 Bit hast du so viel Reserve nach unten, dass eine etwas leisere Aufnahme kein Problem ist – du hebst sie später einfach an. Übersteuerte Spitzen dagegen klingen verzerrt und lassen sich nicht mehr reparieren. Behalte dabei die Pegelanzeige im Blick und mache vor jeder wichtigen Aufnahme einen kurzen Probedurchlauf.

Worauf du achten solltest

Der Kopfhörerausgang ist nur einmal vorhanden. Wenn zwei Podcaster mithören wollen, brauchst du einen Splitter oder einen kleinen Kopfhörerverstärker wie den Behringer HA400. Loopback, also das Aufnehmen des Computertons, nennt Behringer nicht – für Streams, bei denen Spielton und Stimme gemeinsam aufgenommen werden sollen, sind Geräte wie das Audient EVO 4 oder das MOTU M2 besser gerüstet.

Für sehr leise dynamische Mikrofone wie das Shure SM7B ist die Verstärkungsreserve bei Einsteiger-Interfaces generell knapp. Plane dafür ggf. einen Inline-Vorverstärker ein.

Für wen lohnt sich das UMC202HD?

Das UMC202HD passt zu dir, wenn du zwei Signale gleichzeitig aufnehmen willst, Wert auf ein robustes Gehäuse legst und mit einem einfachen, bewährten Interface starten möchtest.

Als Alternativen mit moderner Ausstattung bieten sich das Focusrite Scarlett 2i2 4th Gen mit Auto Gain und das MOTU M2 mit Farbdisplay an. Weitere Modelle findest du in der Kategorie Audio-Interfaces.

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Häufige Fragen

Kann ich zwei Mikrofone anschließen?

Ja, beide Kombi-Eingänge haben einen MIDAS-Vorverstärker und lassen sich mit Phantomspeisung betreiben.

Welche Abtastraten unterstützt das UMC202HD?

44,1 bis 192 kHz bei 24 Bit.

Braucht das UMC202HD einen Treiber?

Am Mac nicht. Unter Windows stellt Behringer einen Treiber zum Download bereit.

Hat das UMC202HD einen USB-C-Anschluss?

Nein, es nutzt eine USB-2.0-Buchse vom Typ B. Für USB-C-Rechner brauchst du ein passendes Kabel oder einen Adapter.

Quellen

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