Kurz gesagt: Die Bose Smart Soundbar ist der Nachfolger der Smart Soundbar 600: 69 Zentimeter breit, mit fünf Treibern inklusive zwei nach oben strahlenden für Dolby Atmos. Sie bringt den KI-Dialogmodus und Personal Surround mit den Bose Ultra Open Earbuds mit. ADAPTiQ-Raumeinmessung fehlt im Vergleich zur größeren Ultra.
Steckbrief
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Hersteller | Bose |
| Bauform | Dolby-Atmos-Soundbar |
| Treiber | 5 (2 seitliche Racetrack-Treiber, Center-Hochtöner, 2 nach oben) |
| Anschlüsse | HDMI eARC, optisch, Bass-Module-Ausgang |
| Drahtlos | WLAN, Bluetooth, AirPlay 2, Chromecast |
| Maße | ca. 69 cm breit, 5,6 cm hoch |
| Marktstart | Oktober 2024 |
Was ist die Bose Smart Soundbar?
Die Bose Smart Soundbar kam im Oktober 2024 auf den Markt und ersetzt die Smart Soundbar 600. Sie ist mit rund 69 Zentimetern Breite und 5,6 Zentimetern Höhe deutlich kompakter als die Bose Smart Ultra Soundbar, übernimmt aber viele ihrer Funktionen. Der Name ist schlicht – im Amazon-Titel als „Bose Smart Dolby Atmos Soundbar“ geführt. Achte darauf, sie nicht mit der älteren Smart Soundbar 300 zu verwechseln; die Produktbox zeigt dir das genaue Modell.
Die Soundbar richtet sich an alle, die Dolby Atmos und Smart-Funktionen wollen, aber kein Riesengerät unter dem Fernseher. Das macht sie interessant für mittelgroße Fernseher und Wohnzimmer, aber auch für Schlafzimmer, in denen ein großer Klangriegel fehl am Platz wäre. Bose positioniert sie in der Modellreihe zwischen dem einfachen TV Speaker ohne Atmos und der Smart Ultra als Flaggschiff.
Ausstattung & Technik
Laut What Hi-Fi arbeiten fünf Treiber im Gehäuse: zwei zur Seite gerichtete Racetrack-Treiber für Breite, ein Hochtöner für den Center-Kanal und zwei nach oben strahlende Treiber für Höheneffekte. Die seitlichen Treiber nutzen Wandreflexionen, die oberen die Decke. Inhalte ohne Atmos rechnet die Bose-Technik TrueSpace räumlich hoch.
Anschlüsse und Funktionen:
- HDMI eARC zum Fernseher
- Optischer Eingang
- Ausgang für ein Bose Bass Module
- WLAN mit AirPlay 2 und Chromecast laut Abt, dazu Bluetooth
- Spotify Connect, Deezer und weitere Dienste über die App
Anders als die Ultra hat die Smart Soundbar keinen Anschluss für das ADAPTiQ-Headset und damit keine Raumeinmessung. Auch die LED-Leiste der Ultra fehlt. Bedient wird sie über eine einfache Fernbedienung, die Bose-App und Sprachsteuerung.
Klang laut Hersteller und typisch für die Bauform
Bose bewirbt vor allem zwei Funktionen: Der KI-Dialogmodus soll Stimmen automatisch vom Rest der Tonspur abheben, damit du nicht ständig lauter und leiser drehen musst. TrueSpace soll aus Stereo- und 5.1-Material ein breiteres, höheres Klangbild formen.
Bei fünf Treibern in einem 69-Zentimeter-Gehäuse sind die physikalischen Grenzen klar: Höheneffekte über Deckenreflexion funktionieren am besten bei einer flachen, nicht zu hohen Zimmerdecke, und echter Tiefbass braucht einen Subwoofer. Laut What Hi-Fi hat die Smart Soundbar zudem weniger Leistung als die Ultra. Für kräftigere Filmabende lohnt die Erweiterung mit dem Bose Bass Module 500.
Personal Surround: Rücklautsprecher am Ohr
Die auffälligste Neuerung ist Personal Surround. Damit nutzt du die Bose Ultra Open Earbuds als Rücklautsprecher. Die Earbuds sitzen offen am Ohr, du hörst die Soundbar also weiterhin, bekommst aber Surround-Effekte zusätzlich direkt eingespielt. Andere Personen im Raum hören nur die Soundbar.
Das ist eine pfiffige Lösung für Wohnungen, in denen keine Rücklautsprecher Platz haben. Voraussetzung ist natürlich, dass du die Earbuds besitzt. Alternativ lassen sich klassische Bose-Surround-Lautsprecher ergänzen.
Alltag & Bedienung
Die Einrichtung läuft über die Bose-App: Soundbar mit dem WLAN verbinden, Software aktualisieren, Streaming-Dienste hinzufügen. Danach kannst du sie mit der beiliegenden Fernbedienung oder – über HDMI-CEC – mit der Fernbedienung des Fernsehers steuern. Wer Musik vom iPhone hören will, nutzt AirPlay 2, Android-Nutzer streamen per Chromecast oder Bluetooth.
Weil keine Raumeinmessung an Bord ist, lohnt es sich, die Aufstellung bewusst zu wählen: Die Soundbar sollte frei vor dem Fernseher liegen, nicht in einem tiefen Regalfach, damit die seitlichen und oberen Treiber ungehindert abstrahlen können. Für die Wandmontage bietet Bose passende Halterungen an. In der App kannst du Bass und Höhen nachjustieren, falls der Klang in deinem Raum zu dünn oder zu spitz wirkt.
Für wen lohnt sich die Bose Smart Soundbar? Und welche Alternativen gibt es?
Sie passt zu dir, wenn du einen mittelgroßen Fernseher hast, Atmos-Effekte ausprobieren möchtest und Wert auf Smart-Funktionen wie AirPlay 2 und Chromecast legst. Wer die Ultra Open Earbuds schon nutzt, bekommt mit Personal Surround einen echten Mehrwert.
Wenn dein Raum sehr groß ist oder du eine automatische Raumeinmessung möchtest, ist die Smart Ultra die passendere Wahl. Und wer vor allem kräftigen Bass ohne Zusatzgerät erwartet, sollte eher zu einem Set mit Subwoofer greifen.
Ähnlich kompakt mit Atmos-Unterstützung ist die Sonos Beam (Gen 2). Mit Subwoofer im Set und Atmos startet die Denon DHT-S218 günstiger, verzichtet aber auf WLAN.
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Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zur Bose Smart Ultra Soundbar?
Die Smart Soundbar ist kleiner, hat fünf statt neun Treiber, weniger Leistung und keine ADAPTiQ-Raumeinmessung. KI-Dialogmodus, Atmos und Personal Surround bieten beide.
Unterstützt die Bose Smart Soundbar Dolby Atmos?
Ja. Zwei nach oben strahlende Treiber erzeugen Höheneffekte, TrueSpace rechnet andere Inhalte räumlich hoch.
Brauche ich die Ultra Open Earbuds?
Nein. Sie sind nur für die optionale Funktion Personal Surround nötig, bei der die Earbuds als Rücklautsprecher dienen.
Quellen
- What Hi-Fi: Bose Smart Soundbar vs Smart Ultra Soundbar
- Abt: Bose TV Speaker vs Smart Soundbar vs Smart Ultra Soundbar
- Produktangaben bei Amazon
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