Sonos Beam (Gen 2): Kompakte Smart-Soundbar mit Dolby Atmos

Kurz gesagt: Die Sonos Beam (Gen 2) ist eine nur 65 Zentimeter breite Smart-Soundbar mit HDMI eARC und Dolby-Atmos-Unterstützung. Fünf Verstärker treiben vier Mitteltieftöner und einen Hochtöner, Höheneffekte entstehen virtuell. Über WLAN wird sie Teil des Sonos-Systems und lässt sich mit Sub und Rücklautsprechern erweitern.

Sonos Beam (Gen 2) - Soundbar - kabellos - Ethernet, Fast Ethernet, IEEE 802.11b/g/n/ac, schwarz
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Preis inkl. MwSt., zuletzt aktualisiert am 05.11.2026 um 20:03 Uhr. Preise und Verfügbarkeit können sich ändern; maßgeblich ist der Preis bei Amazon zum Zeitpunkt des Kaufs.

Steckbrief

MerkmalAngabe
HerstellerSonos
BauformKompakt-Soundbar, Dolby Atmos (virtuell)
Treiber4 Mitteltieftöner, 1 Hochtöner, 5 Class-D-Verstärker
AnschlüsseHDMI eARC, Ethernet; optisch über beiliegenden Adapter
DrahtlosWLAN, AirPlay 2
Maße (B × H × T)ca. 65 × 6,9 × 10 cm
Gewichtca. 2,9 kg

Was ist die Sonos Beam (Gen 2)?

Die Beam (Gen 2) ist die kompakte Soundbar von Sonos und die zweite Generation der Beam. Mit rund 65 Zentimetern Breite und knapp 7 Zentimetern Höhe passt sie unter Fernseher, bei denen eine breite Soundbar überstehen würde – etwa im Schlafzimmer, in kleineren Wohnzimmern oder an der Wand unter einem mittelgroßen TV.

Gegenüber der ersten Generation hat Sonos vor allem die Formatunterstützung ausgebaut: Die Beam (Gen 2) beherrscht über HDMI eARC Dolby Atmos. Echte nach oben strahlende Lautsprecher hat sie allerdings nicht; Coolblue bezeichnet die Atmos-Wiedergabe deshalb als virtuell. RTINGS ordnet die Beam als 5.0-System ein. Damit gehört sie in die Grenzregion zwischen klassischen Soundbars und echten Dolby-Atmos-Soundbars.

Ausstattung & Technik

Laut Händler-Datenblatt arbeiten in der Beam fünf Class-D-Verstärker, die auf vier Mitteltieftöner und einen Hochtöner abgestimmt sind. Coolblue nennt zusätzlich passive Bassstrahler – das sind Membranen ohne eigenen Antrieb, die von der Luftbewegung im Gehäuse mitschwingen und so den Bass verstärken.

Anschlüsse und Funktionen:

  • HDMI eARC zum Fernseher, HDMI-Kabel liegt bei
  • Optischer Anschluss über den mitgelieferten Sonos-Adapter
  • Ethernet-Buchse und WLAN (2,4 und 5 GHz)
  • AirPlay 2 für Apple-Geräte
  • Sprachsteuerung mit Mikrofon-Array; Mikrofon per Taste abschaltbar
  • Trueplay-Raumeinmessung, Sprachverbesserung und Nachtmodus

In der Sonos-App kannst du Bass, Höhen und Loudness anpassen. Trueplay misst mit dem Mikrofon eines iPhones oder iPads den Raum und gleicht die Wiedergabe an – bei der Beam (Gen 2) setzt das laut Datenblatt ein iOS-Gerät voraus. Bluetooth nennen die Produktdaten nicht; Musik kommt per WLAN über die App, Spotify Connect oder AirPlay 2.

Klang laut Hersteller und typisch für die Bauform

Sonos verspricht klare Dialoge, einen ausgewogenen Klang und räumliche Atmos-Effekte. Die Sprachverbesserung hebt Stimmen an, der Nachtmodus reduziert laute Passagen und hebt leise an – praktisch, wenn spätabends nebenan jemand schläft.

Physikalisch gilt: Eine 65-Zentimeter-Soundbar kann weder die Bühnenbreite noch den Tiefgang großer Modelle erreichen. RTINGS sieht die größere Arc Ultra in den meisten Disziplinen vorn und attestiert ihr mehr Lautstärke. Für kleine bis mittelgroße Räume ist die Beam aber genau so dimensioniert, wie sie sein soll. Wer mehr Bass möchte, ergänzt den Sonos Sub Mini, der laut Sonos für kleinere Räume und die Beam gedacht ist.

Alltag & Bedienung

Die Einrichtung läuft über die Sonos-App: Soundbar mit Strom und HDMI verbinden, App öffnen, den Anweisungen folgen. Sonos spricht von einer Zwei-Kabel-Installation – Strom und HDMI reichen. Danach steuerst du Lautstärke und Ein/Aus über die TV-Fernbedienung, die App oder per Sprache.

Der große Pluspunkt ist das Sonos-System: Die Beam lässt sich mit anderen Sonos-Lautsprechern in der Wohnung gruppieren, etwa einem Sonos Era 100 in der Küche. Zwei Era 100 oder andere kompatible Sonos-Lautsprecher können auch als Rücklautsprecher dienen. So wächst das System nach und nach vom Fernseh-Upgrade zum 5.1-Heimkino.

Ein Hinweis zum Anschluss: Für Dolby Atmos muss dein Fernseher Atmos über HDMI ARC oder eARC ausgeben können. Bei eARC kommen auch verlustfreie Formate an, bei einfachem ARC meist nur Atmos in Dolby Digital Plus. Über den optischen Adapter gibt es gar kein Atmos, sondern höchstens Dolby Digital 5.1. Wenn du die Beam vor allem wegen Atmos kaufst, prüfe also vorher im Handbuch deines Fernsehers, welcher HDMI-Anschluss ARC oder eARC beherrscht und ob der TV Atmos durchreicht.

Für wen lohnt sich die Beam (Gen 2) – und für wen nicht?

Die Beam (Gen 2) passt zu dir, wenn du einen kleinen bis mittelgroßen Fernseher hast, Sonos-Multiroom nutzen oder aufbauen willst und eine kompakte Soundbar mit Atmos-Unterstützung suchst. Durch die Erweiterbarkeit kannst du klein anfangen und später Sub und Rears ergänzen.

Wenn du einen großen Fernseher in einem großen Raum betreibst oder echte Höheneffekte durch Up-Firing-Lautsprecher erwartest, ist die Beam unterdimensioniert. Auch wer Bluetooth für spontanes Abspielen vom Handy braucht oder Android ohne Umwege für Trueplay nutzen will, sollte die Einschränkungen kennen.

Alternativen

Mehr Treiber und echte Höhenkanäle bietet die Sonos Arc Ultra. Kompakt mit Atmos und nach oben strahlenden Treibern ist die Bose Smart Soundbar. Ohne WLAN, aber mit Atmos und integrierten Tieftönern startet die Denon DHT-S218.

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Häufige Fragen

Hat die Sonos Beam (Gen 2) echte Dolby-Atmos-Lautsprecher?

Nein, nach oben strahlende Treiber hat sie nicht. Sie verarbeitet Dolby Atmos und erzeugt die Höhenwirkung virtuell.

Kann ich die Beam (Gen 2) optisch anschließen?

Ja, über den mitgelieferten optischen Adapter, der am HDMI-Anschluss steckt. Atmos ist dann allerdings nicht möglich.

Welcher Subwoofer passt zur Beam (Gen 2)?

Sowohl der Sonos Sub Mini als auch der größere Sonos Sub. Für kleine bis mittlere Räume empfiehlt sich der Sub Mini.

Hat die Beam (Gen 2) Bluetooth?

In den uns vorliegenden Produktdaten ist kein Bluetooth genannt. Musik streamst du per WLAN, AirPlay 2 oder über Streaming-Apps.

Quellen

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