Kurz gesagt: Das Razer BlackShark V2 X ist ein preiswertes, kabelgebundenes Gaming-Headset mit 50-mm-Treibern und nur 240 g Gewicht. Es wird per 3,5-mm-Klinke angeschlossen und funktioniert damit an PC, PS4, Xbox One und Switch. RTINGS lobt Komfort und Mikrofon.

Steckbrief
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Hersteller | Razer |
| Bauform | Over-Ear, geschlossen |
| Treiber | 50 mm |
| Frequenzgang | 12 Hz – 28 kHz |
| Impedanz | 32 Ohm |
| Gewicht | 240 g |
| Verbindung | 3,5-mm-Klinke, Kabel 1,3 m |
| Plattformen | PC, PS4, Xbox One, Switch |
Was ist das Razer BlackShark V2 X?
Die BlackShark-Reihe ist bei Razer die Headset-Linie mit E-Sport-Anspruch. Das V2 X ist darin das Einstiegsmodell der zweiten Generation: kabelgebunden, leicht und ohne Software-Zwang. Razer bewirbt es als Premium-E-Sport-Headset, in der Praxis ist es vor allem ein günstiger Allrounder, der an fast jedem Gerät mit Klinkenbuchse funktioniert. Sehr viele Kunden haben es bewertet, es gehört also zu den verbreiteten Modellen seiner Klasse.
Innerhalb der Reihe gibt es teurere Geschwister wie das BlackShark V2 mit USB-Soundkarte, kabellose Varianten und inzwischen die BlackShark-V3-Generation. Das V2 X ist die schlichteste Version – welche du genau kaufst, siehst du in der Produktbox oben.
Ausstattung und Technik
Laut den technischen Daten bei einem großen Elektronikhändler bietet das BlackShark V2 X:
- 50-mm-Treiber
- Frequenzgang 12 Hz bis 28 kHz, Impedanz 32 Ohm
- Empfindlichkeit 100 dB
- Gewicht 240 g
- 3,5-mm-Klinke, Kabellänge 1,3 m
- Lautstärkeregler und Ein-Tasten-Fernbedienung
- Mikrofon
- Geschlossenes Over-Ear-Design mit Kopfbügel
- Kompatibel mit PC, PS4, Xbox One und Nintendo Switch
Kurz erklärt: 240 g sind für ein Over-Ear-Gaming-Headset sehr wenig. Viele Modelle liegen bei 300 g und mehr. Ein geringes Gewicht ist bei langen Sessions spürbar angenehmer, weil weniger Druck auf Scheitel und Nacken entsteht. Die 32 Ohm Impedanz sorgen dafür, dass auch Controller und Laptops das Headset ausreichend laut betreiben.
Der angegebene Frequenzgang von 12 Hz bis 28 kHz reicht über das menschliche Hörvermögen hinaus. Solche Werte sagen wenig über den tatsächlichen Klang, zeigen aber, dass Razer die Treiber breitbandig auslegt.
Klang und Mikrofon laut Fachpresse
Wir haben das BlackShark V2 X nicht selbst gehört. RTINGS ordnet es im Vergleich mit dem SteelSeries Arctis Nova 1 als komfortables Budget-Gaming-Headset mit sehr guter Mikrofonleistung ein. Ein Vorteil laut RTINGS: Das Razer lässt bei hoher Lautstärke weniger Schall nach außen dringen. Das SteelSeries hat dagegen laut RTINGS die etwas neutralere Abstimmung und die bessere Verarbeitung.
Typisch für geschlossene Gaming-Headsets ist ein kräftiger Bass mit präsenten Effekten. Die Polster dämpfen Umgebungsgeräusche passiv, aktives Noise Cancelling hat das V2 X nicht.
Alltag und Bedienung
Der große Vorteil des V2 X ist seine Einfachheit. Es gibt keine Software, die du installieren musst, keinen Akku und keinen Funk-Dongle. Du steckst die Klinke in den Controller, den Laptop oder die Switch und spielst. Lautstärke regelst du direkt am Headset.
Das Kabel ist mit 1,3 m relativ kurz. Am Controller oder an der Switch ist das praktisch, am Desktop-PC kann es knapp werden, wenn der Rechner unter dem Tisch steht. Dann hilft eine Klinkenverlängerung oder ein kleiner USB-DAC am Schreibtisch, der gleichzeitig als externe Soundkarte dient.
Für Teamchats reicht das Headset-Mikrofon laut RTINGS gut aus. Wenn du streamst, ist ein separates Mikrofon trotzdem die bessere Wahl. Damit das Headset nicht auf dem Tisch herumliegt, lohnt sich ein Kopfhörerständer.
Ein praktischer Tipp: Weil das V2 X ohne eigene Elektronik auskommt, hängt die Lautstärkereserve vom Ausgang deines Geräts ab. Am Controller regelst du die Lautstärke meist zusätzlich im Systemmenü der Konsole. Wenn der Ton zu leise wirkt, lohnt sich ein Blick in diese Einstellungen, bevor du am Headset zweifelst.
Klinke oder USB – was bedeutet das für dich?
Das V2 X setzt allein auf die 3,5-mm-Klinke. Das hat Vor- und Nachteile:
- Vorteil: funktioniert an nahezu jedem Gerät mit Klinkenbuchse, ohne Treiber
- Vorteil: keine Software, kein Akku, keine Verzögerung
- Nachteil: kein eingebauter virtueller Surround per Headset-Elektronik
- Nachteil: Klangqualität hängt vom Ausgang deines Geräts ab
Wer am PC Raumklang nutzen möchte, kann das oft über Software des Betriebssystems oder einzelner Spiele erreichen. Für viele Spieler reicht aber klares Stereo völlig aus.
Für wen lohnt sich das BlackShark V2 X?
Das V2 X passt zu dir, wenn du ein leichtes, günstiges und unkompliziertes Kabel-Headset für mehrere Plattformen suchst. Besonders an Konsolen-Controllern und an der Switch spielt es seine Stärken aus. Eher nicht passend ist es, wenn du kabellos spielen oder umfangreiche Klangeinstellungen nutzen möchtest.
Alternativen: Das SteelSeries Arctis Nova 1 ist laut RTINGS besser verarbeitet und hat ein abnehmbares Kabel. Das Logitech G432 bietet zusätzlich einen USB-Anschluss mit virtuellem 7.1. Mehr Modelle findest du bei unseren Gaming-Headsets.
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Häufige Fragen
Wie schwer ist das Razer BlackShark V2 X?
Laut Händlerangabe wiegt es 240 g und ist damit für ein Over-Ear-Headset sehr leicht.
Funktioniert das BlackShark V2 X an Konsolen?
Der Händler nennt PC, PS4, Xbox One und Switch. Angeschlossen wird es per Klinke, zum Beispiel am Controller.
Hat das V2 X einen USB-Anschluss?
Nein, es wird per 3,5-mm-Klinke angeschlossen.
Ist das Mikrofon gut?
RTINGS bescheinigt dem Headset eine sehr gute Mikrofonleistung für seine Klasse.
Quellen
- Galaxus: Logitech G G432 vs Razer BlackShark V2 X
- RTINGS: Razer BlackShark V2 X vs SteelSeries Arctis Nova 1
- Produktangaben bei Amazon
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