Audioengine A2+: Kompakte Desktop-Lautsprecher mit aptX HD und USB

Kurz gesagt: Der Audioengine A2+ ist ein kleines aktives Lautsprecherpaar für den Schreibtisch mit Bluetooth (aptX HD), USB-, Cinch- und Klinkeneingang sowie Subwoofer-Ausgang. Je nach Generation unterscheiden sich Verstärker und Bluetooth-Details leicht.

Audioengine A2 Plus Kabellose Bluetooth-Desktop-Lautsprecher – 60-W-Computerlautsprecher für Musik und Gaming
Audioengine A2 Plus Kabellose Bluetooth-Desktop-Lautsprecher – 60-W-Computerlautsprecher für Musik und Gaming
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Preis inkl. MwSt., zuletzt aktualisiert am 05.11.2026 um 20:02 Uhr. Preise und Verfügbarkeit können sich ändern; maßgeblich ist der Preis bei Amazon zum Zeitpunkt des Kaufs.

Steckbrief

MerkmalAngabe
HerstellerAudioengine
BauformAktive Desktop-Lautsprecher 2.0, Paar
Treiber2,75-Zoll-Aramid-Tieftöner, 0,75-Zoll-Seidenkalotte
Frequenzgang65 Hz–22 kHz (±2 dB)
BluetoothaptX HD, aptX, AAC, SBC
Eingänge3,5 mm, Cinch, USB, Bluetooth
AusgangCinch (variabel) für Subwoofer
Maße/Gewichtca. 15,6 × 10,6 × 13,8 cm, 1,72 kg (aktiv) / 1,51 kg (passiv)

Was ist der Audioengine A2+?

Der A2+ ist das kleine aktive Lautsprecherpaar des US-Herstellers Audioengine, gedacht für Schreibtisch, Regal oder Nachttisch. Viele Amazon-Kunden haben ihn bewertet. Mit rund 15 cm Höhe und 10 cm Breite pro Box nimmt er kaum Platz weg.

Wichtig zur Modellbezeichnung: Audioengine bietet den A2+ in mehreren Generationen an, zuletzt als „A2+ Gen 3“. Der Amazon-Titel nennt „A2+ Kabellose Bluetooth-Desktop-Lautsprecher“ ohne Generationsangabe. Die Eckdaten sind gleich, Unterschiede gibt es bei Verstärker und Bluetooth – welche Version geliefert wird, siehst du in der Produktbox. Weitere Modelle findest du unter PC-Lautsprecher.

Ausstattung und Technik

Laut Audioengine arbeiten in jeder Box ein 2,75-Zoll-Tieftöner mit Aramidfaser-Membran und ein 0,75-Zoll-Hochtöner mit Seidenkalotte und Neodym-Magnet. Die Elektronik sitzt im linken, aktiven Lautsprecher; der rechte wird per mitgeliefertem Lautsprecherkabel angeschlossen. Das MDF-Gehäuse ist innen verstrebt und hat Bassreflexschlitze an der Front.

  • Frequenzgang: 65 Hz bis 22 kHz (±2 dB)
  • Eingänge: 3,5-mm-Klinke, Cinch, USB, Bluetooth
  • Bluetooth mit aptX HD, aptX, AAC und SBC, Reichweite bis etwa 30 m
  • Variabler Cinch-Ausgang für einen Subwoofer
  • Rauschabstand über 95 dB, Klirr unter 0,05 %
  • Externes Netzteil, USB-Kabel und Lautsprecherkabel im Lieferumfang
  • Farben: Schwarz, Weiß oder Rot

Zur Leistung: Für die „Next Gen“-Version nennt Audioengine einen Class-AB-Verstärker mit 15 Watt RMS pro Kanal an 4 Ohm (30 Watt Spitze), für die Gen 3 einen Class-D-Verstärker mit 20 Watt RMS pro Kanal. Die Gen 3 nutzt Bluetooth 5.3 mit zusätzlich aptX Adaptive und einen USB-C-Eingang mit bis zu 24 Bit/96 kHz.

Klang laut Hersteller und typisch für die Bauform

Ein 2,75-Zoll-Tieftöner ist sehr klein. Audioengine gibt den Frequenzgang ab 65 Hz an – für die Größe solide, aber Tiefbass ist damit nicht drin. Am Schreibtisch im Nahfeld klingen solche Lautsprecher typischerweise klar und räumlich; für mehr Fundament bietet der A2+ einen Subwoofer-Ausgang, an den du etwa den Audioengine S8 oder einen anderen aktiven Subwoofer anschließen kannst.

Aramidfaser ist ein leichtes, sehr reißfestes Material, das in Lautsprechermembranen wegen seiner Steifigkeit geschätzt wird. Die Seidenkalotten gelten allgemein als eher sanft klingend. aptX HD überträgt per Bluetooth mehr Daten als SBC, wenn dein Smartphone den Codec unterstützt.

Die Verstärkerklasse unterscheidet sich je nach Generation: Class-AB-Verstärker gelten als klassische, eher warm arbeitende Bauweise, Class-D-Verstärker als effizienter und kühler. Für den Höreindruck am Schreibtisch sind beide Konzepte bei sauberer Auslegung gut geeignet.

Alltag und Bedienung

Am Computer schließt du den A2+ per USB an; der Rechner erkennt ihn als Audiogerät. Alternativ nutzt du den Klinken- oder Cinch-Eingang für einen Plattenspieler mit Vorverstärker, eine Konsole oder einen Fernseher mit analogem Ausgang. Laut Audioengine liegt die Bluetooth-Latenz bei etwa 120 ms – für Filme kann das zu leichtem Versatz führen, kabelgebunden ist alles synchron.

Auf dem Schreibtisch klingen Regallautsprecher deutlich besser, wenn sie auf Ohrhöhe zeigen. Leicht angewinkelte Ständer oder Entkopplungs-Pads verhindern außerdem, dass die Tischplatte mitschwingt und den Bass verschmiert. Stelle die Boxen links und rechts vom Monitor auf, mit etwa gleichem Abstand zu deinem Kopf wie zueinander – so entsteht auch am Schreibtisch ein sauberes Stereobild.

Einen optischen Digitaleingang gibt es nicht; Fernseher ohne analogen Ausgang brauchen einen kleinen Wandler. Passende Desktop-Ständer findest du unter Lautsprecherständer und Halterungen.

Ein Wort zur Lautstärke: Aktivlautsprecher haben ihren eigenen Lautstärkeregler, und auch die Quelle regelt. Stelle die Quelle – etwa den Computer – auf einen hohen, aber nicht maximalen Pegel und regle dann an den Lautsprechern. So vermeidest du Rauschen durch zu leise Signale und Verzerrungen durch übersteuerte Ausgänge.

Für wen lohnt sich der A2+?

Der A2+ passt zu dir, wenn du sehr kompakte, gut verarbeitete Lautsprecher für den Schreibtisch suchst und mehrere Quellen per USB, Kabel und Bluetooth nutzt. Der Subwoofer-Ausgang macht ihn ausbaufähig.

Für Wohnzimmer oder höhere Lautstärken sind größere Aktivlautsprecher mit 4- oder 5-Zoll-Tieftönern die bessere Wahl. Wer den Fernseher optisch anschließen möchte, braucht ein Modell mit Digitaleingang.

Alternativen

Mit LDAC, USB-C und mehr Leistung: die Edifier M60. Größer, mit optischem Eingang: der Edifier R1280DBs.

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Häufige Fragen

Welche Generation des A2+ bekomme ich?

Der Amazon-Titel nennt keine Generation. Prüfe die Produktbox. Die Gen 3 hat laut Audioengine Class-D-Verstärker, Bluetooth 5.3 und USB-C.

Kann ich einen Subwoofer anschließen?

Ja, über den variablen Cinch-Ausgang.

Unterstützt der A2+ aptX HD?

Ja, laut Audioengine neben aptX, AAC und SBC. Die Gen 3 ergänzt aptX Adaptive.

Brauche ich einen Verstärker?

Nein. Der Verstärker sitzt im linken Lautsprecher.

Quellen

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